Viel hilft viel! Oder?

Lasst uns gedanklich einen Marathon rennen (Stop, bitte nicht sofort aufhören zu lesen – GEDANKLICH, habe ich geschrieben, keine Sorge. Nur gedanklich.)


Würdest du ihn ohne Training wagen?

Vermutlich nicht.


Also sind wir uns einig, dass man vor großen, intensiven Aufgaben erst einmal kontinuierlich trainieren sollte, oder?! Wobei die Betonung auf kontinuierlich liegt. Denn ich denke auch nach ein, zwei Runden Joggen sind wir immer noch nicht ready für unseren gedanklichen Marathon. Nachdem wir aber konsequent öfter laufen waren, können wir schön langsam etwas Schwung in unser Lauftraining bringen. Oder brauche ich gar keine Intensität für meinen Marathon?


Hach Gott, du sieht schon. So leicht ist das alles nicht. Deshalb lass uns ein bisschen gemeinsam an unserer Einstellung zu „Intensität“ arbeiten:


Viel hilft viel“.

Je mehr ich trainiere, desto besser werde ich. Stimmt das? Nein! Es stimmt vielleicht am Anfang, wenn du Kontinuität (siehe weiter oben) in dein Leben bringen willst. Dann hilft es sehr wohl, wenn du konstant Training in deinen Alltag integrierst. Aber um wirklich Ergebnisse zu erzielen, musst du dann vor allem eines: Druck reinbringen! Die Intensität erhöhen! Wenn also jemand sehr beständig ist, aber keine gewünschten Ziele erreicht, dann liegt das meistens an der fehlenden Intensität.




Achtung: Intensität ist unangenehm.

Es geht also um die Anstrengung in einem Training und nicht um die Dauer. Gehen wir wieder zum Laufbeispiel: Die meisten von uns würden lieber drei Kilometer gehen, als einen Kilometer schnell zu laufen, oder?! Wir weichen der „unangenehmeren“ Aufgabe aus. Lieber länger, dafür entspannt. Tja, das ist das gemeine an der Intensität: Sie ist unangenehm.


Wann ist mein Training intensiv?

Überraschung: Wir bleiben bei unserem Lauftraining. Wenn Du weißt, dass du 5 Kilometer eigentlich schon einmal in 25 Minuten gelaufen bist, dann ist dein Training wohl nicht so intenstiv, wenn du diesmal 30 Minuten dafür brauchst. Wenn du aber 25:12 Min. gebraucht hast, dann war deine Runde heute wohl ziemlich knackig für dich. Für deinen Nachbarn allerdings, der noch nicht oft laufen war, für den wären die 30 Minuten schon mehr als intensiv …


Was hat das jetzt mit vonHouseaus zu tun?

Wir geben zu, das war jetzt echt viel laufen. Wir packen die Laufschuhe also weg und werden jetzt konkret. Wie kann man das alles auf vonHouseaus-Workout ummünzen? Falls du glaubst, dass du mehrere Trainingseinheiten hintereinander machen musst („viel hilft viel“) tendierst du eher dazu, dass du in keinem der Workouts 100 Prozent gibst. Und genau das wollen wir eben nicht. Mach ein Training. Aber mach es richtig. Zeig uns in der kurzen Zeit alles, was in dir steckt – natürlich nur so lange du dich auch schön bewegst. Und du wirst sehen: Genau diese kurzen, intensiven Einheiten bringen dich deutlich weiter als lange „Durchschnittsworkouts“.

59 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen