"Supermegabombastische" Motivationstipps

Jeder von uns kennt diese wirklich gefährliche Kombination aus zwei Tieren. Wir reden von der Kombi aus einem Schwein und einem Hund. Richtig: Der Schweinehund. Über ihn habe ich schon vor langer Zeit einen Blog geschrieben. Den findest du hier!


Da es jetzt langsam wieder kühler wird, die Bikinifigur 2021 wohl endgültig abgeschrieben ist und weite Pullover wieder dazu einladen die längeren Abende auf der Couch zu verbringen, habe ich dir heute die Top 9 der „Anti-Schweinehund-Gründe“ zusammengefasst. Mit lieben Grüßen von der ganzen vonHouseaus-Family!


Und denke immer daran: Die Grundcharaktereigenschaft des Schweinehundes ist Angst vor Veränderung. Das heißt, er wird dich dazu bringen, immer in deiner Komfortzone zu bleiben. Das ist bequem, verhindert aber Wachstum. Du trittst auf der Stelle, statt dich weiterzuentwickeln.



1. Finde dein Warum

Warum Training statt Couch? Warum selbst kochen statt Pizza vom Lieferservice? Warum willst du etwas ändern und deinen Schweinehund überwinden? Willst du dich besser fühlen? Anders aussehen? Etwas für deine Gesundheit tun? Oder alles zusammen?

Extra-Tipp: Formuliert dein Warum klar aus und hänge es dort auf, wo dich dein Schweinehund am häufigsten überwältigt. Zum Beispiel über dem Fernseher oder am Kühlschrank (Okay, das ist der Klassiker … aber es hilft)


2. Definiere dein Ziel

Mache dein Warum zu einem spezifischen Ziel. Eine Version davon wäre zum Beispiel:


  1. Formuliere in einem Satz, was du willst: Ich möchte Muskelmasse aufbauen.

  2. Mach dein Ziel in Zahlen messbar: Ich möchte 3 kg Muskelmasse aufbauen.

  3. Wähle ein Ziel, das zu dir passt: Ich möchte 3 kg Muskelmasse innerhalb von einem halben Jahr aufbauen.

  4. Wähle ein Ziel, das du erreichen kannst: 5 kg Muskelaufbau in 10 Wochen würde nicht darunter fallen.


3. Fühle den Erfolg

Wie wird es sich anfühlen, wenn du dein Ziel erreicht hast? Versuch dir genau vorzustellen, was sich ändern wird. Wirst du mehr Energie haben? Dich wohler in deinem Körper fühlen? Was wird das an deinem Leben ändern und wie fühlt sich diese Veränderung an?



4. Mache dir einen Kalender

Ein Plan ist super, wenn du dich daran hältst. Oft hilft es, jede geplante Trainingseinheit aufzuschreiben und jede erledigte abzuhaken. Jedes Mal, wenn dein innerer Schweinehund fragt: ”Muss das jetzt wirklich sein? Es regnet doch!” Kannst du sagen: “Klar, ich hab schon 2 von 3 Einheiten diese Woche erledigt und werde jetzt nicht wegen Regen die Woche nicht abhaken können.” Klingt banal, ist aber hilfreich. Ob du das ganze digital oder old school mit Stift und Papier (zum Beispiel mit unserem vonHouseaus-Trainingskalender, den du im nächsten Newsletter wieder einmal mitgeschickt bekommst) machen möchtest, bleibt dir überlassen.



5. Mach dich zur Priorität

Die Kollegin will an deinem Trainingstag spontan mit dir Wein trinken? Du sollst doch schnell eine extra Aufgabe erledigen? Mach dich zur Priorität. Solange du die Wünsche anderer als Ausrede für deine eigene Faulheit gelten lässt, behält dein innerer Schweinehund die Oberhand. Und so nebenbei: Frage stattdessen deine Freundin, ob sie mit dir zum Training geht – wir hätten ja ein Teamworkout pro Woche zu bieten - und ihr nachher Wein trinkt. Oder auch etwas Sinnvolles …

Dich an deinen Plan zu halten bedeutet, dir selbst Priorität zu geben und deinen inneren Schweinehund daran zu gewöhnen, dass er nichts zu melden hat.



6. Du musst nicht perfekt sein

Perfektion ist nicht alles. Es wird regnen, obwohl Laufen auf deinem Plan steht. Die Öffis werden Verspätung haben, dein Chef noch eine wichtige Aufgabe und außerdem will der Hund raus, die Sportsachen sind in der Wäsche und der Kühlschrank ist leer. Oder alles auf einmal. Ja, es wird einen Tag geben, an dem dein Plan nicht aufgeht. Aber dann hau nicht gleich alles wieder über den Haufen. Morgen ist ein neuer Tag und du musst nicht perfekt sein. Einmal abschütteln und dann zurück zur Routine.

Für jede Ausrede gibt es eine Lösung. Identifiziere deine Ausreden und lege dir Lösungen zurecht. Dein innerer Schweinehund wird entsetzt sein.



7. Sei vorbereitet

Vielen Attacken des inneren Schweinehundes kannst du vorbeugen: Leg Abends schon, dein Trainingsoutfit für den nächsten Morgen zurecht und schlüpfe direkt nach dem Aufstehen rein. So bist du losgelaufen, bevor er wach ist. Oder schau, dass du immer ein gesundes, schnelles Alternativgericht zu Hause hast, falls sich kochen eben einmal nicht ausgeht.



8. Finde Verbündete

Zusammen ist es leichter. Egal welches Vorhaben du durchziehen willst: wenn du es mit jemanden zusammen machst, hat dein innerer Schweinehund starke Konkurrenz. Dabei ist es ganz egal, ob du dich persönlich oder virtuell verabredest. Du kannst auch gerne einmal in unserer Faceboook-Gruppe vorbeischauen …



9. Work hard, chill hard

Zurück zum Punkt Realismus. Gönne dir 1 – 2 Tage die Woche, an dem du deinen inneren Schweinehund nicht überwinden musst, sondern einfach machst, worauf du Lust hast. Da gesunde Routinen sich gut und richtig anfühlt, wirst du bald ganz von selbst seltener Lust auf etwas haben, das dir Energie saugt und sich nicht gut anfühlt.



Jetzt wissen wir:


Willenskraft kann trainiert werden.

Je öfter du den inneren Schweinehund überwindest, desto schwächer wird er.

Werde dir klar, warum du mittel- und langfristig davon profitierst, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Lass dich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen.

Lerne darauf zu hören, was dir wirklich guttut.

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