Denk dich fit!

Oh man, dieser Titel könnte in jedem Frauenmagazin der Welt stehen. Hauptsache schön groß und in grellen Farben. Und ich habe hier nicht mal die Chance diesen Titel ordentlich zu zelebrieren und ihn grafisch riesig über ein Foto zu ziehen. Also bitte stell dir das doch einfach vor und sei fasziniert von dieser umwerfenden Titelseite unseres vonHouseaus-Magazins.


Aber das Schöne ist: Auch wenn grafisch in diesem Blog noch Luft nach oben ist, bleibt doch der Inhalt gleich. Bzw. bin ich jetzt einfach einmal so selbstbewusst und sage, dass der Inhalt HIER vermutlich noch ein Eckchen besser ist als der im Glamour-Frauen-Magazin. „Denk dich fit“ ist kein Scherz. Es geht. Und spätestens jetzt habe ich hoffentlich deine volle Aufmerksamkeit.




Okay, legen wir los. Mit was assoziierst du die Begriffe „Training, Bewegung und Sport“? Schnapp dir gerne einen Stift. Was sind die ersten Gedanken, die dir in dein wunderschönes Köpfchen kommen?


Anstrengung. Wenig Motivation. Abnehmen. Sollte ich machen. Schweiß. Schmerzen. Absolut keine Motivation. Die Bikinifigur krieg ich nicht mehr hin. Kein Spaß. Zu kalt draußen.


Stehen solche Dinge auf deiner Liste? Na, dann lass uns gleich weitermachen, nicht, dass du den Stift weglegst. Nächste Aufgabe. Was assoziierst du mit „Disziplin“? (Bleiben wir beim Frauen-Magazin. Stell dir vor, du machst einen dieser wunderbaren Psychotests, an die keiner glaubt, aber trotzdem jeder macht.) Los geht’s:


Anstrengend. Nicht mein Ding. Kein Leben mehr. Zu viele Einschränkungen. Keine Motivation für sowas. Man muss doch eh schon auf so viel verzichten. Ich lebe mein Leben. Nur was für Streber.


Und ich frage dich wieder: Stehen solche Dinge auf deiner Liste? Okay, dann lass uns schön langsam zu der Auflösung deines Psychotests kommen – keine Sorge, du musst nicht auf die nächste Ausgabe dieses Magazins warten und die Antwort steht auch nicht kopfüber auf der letzten Seite.


Was wäre, wenn du Sport, Bewegung und Training mit diesen Attributen verbinden würdest (Ich würde jetzt ja sagen „schließ die Augen“, aber dann kannst du ja nicht mehr weiterlesen):


Frische Luft. Meinen Körper spüren. Stärker werden. Selbstbewusster werden. Mit einem guten Gewissen auf der Couch sitzen. Freunde miteinbeziehen und gemeinsam Ziele erreichen. Etwas für mich selbst und meine Gesundheit tun. Aggressionen in Power umsetzen. Zufrieden sein.


Du weißt, was ich vor habe, oder? Du glaubst nicht, dass ich das mit dem Wort Disziplin auch schaffe? Challenge accepted:


Mein Ziel. Mein Weg. Jeden Tag ein bisschen stolzer auf mich selbst. Kleine Schritte. Große Wirkung. Keine Schwäche. Voller Fokus. Aus Liebe zu mir selbst. Keine Ausreden. Purer Wille. Ich bestimme mein Leben. Ich entscheide, sonst keiner. Niemals aufgeben. Das Gefühl, wenn das Ziel erreicht ist.


Psychotest beendet! Kommen wir zurück zum Titel dieses Beitrags: Denk dich fit. Ich muss dir leider sagen, wenn du dieses Jahr auch wieder Rückenschmerzen hast, dieses Jahr auch wieder nicht von deinen 15 Kilo zu viel wegkommst und dieses Jahr auch wieder mit einem absolut unsicheren Gefühl im Schwimmbad stehst, dann bist ganz allein du schuld. Keiner sonst! Nur du und deine Version Dinge zu sehen und Dinge für dich in deinem Kopf in eine „sichere Ecke“ zu stellen (Das muss ja nicht sein, ich bin so eh auch glücklich, ich brauch das nicht unbedingt)


ABER: Du und dein Kopf sind unschlagbar! Also wieso tut ihr euch nicht zusammen und macht was Geiles draus?

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